Beitrag vom 1. Januar 20103 Kommentare
Respekt

Respekt, aus dem lateinischen respectus, gleichbedeutend, zurückschauen, Rücksicht, Berücksichtigung. (Wikipedia)

Respekt bedeutet Ehrerbietung, oder Wertschätzung und scheint mir aus der Mode gekommen zu sein. Wertschätzung bedeutet bewusst leben und ein volles Bewusstsein ist es, welches unser Leben zur Vollkommenheit erblühen lässt, das sollte keine Modeerscheinung sein. Nur ist der Mensch so gut im Vergessen…

Respekt wird oft verwechselt, z.B. mit Ehrfurcht, allerdings ist hier nicht Respekt gemeint, sondern wie das Wort schon sagt, geht es hierbei um Angst. Respekt aber baut auf gewaltfreie Gleichberechtigung, gegenüber Allem zu jeder Zeit.
Eine zweite Verwechslung des Begriffes Respekt ist der „Respekt“ den ein Lehrer oder Chef einfordert, hier ist aber Gehorsam gemeint.

Warum ist es so wichtig, Respekt zu haben?
Respekt ist die Grundlage für Liebe und Schönheit und ein gesundes Zusammensein aller Menschen und Lebewesen unseres Planeten.
Respektlosigkeit ist die Grundlage für die Zerstörung unseres Planeten und auch der Nährboden für Krieg und Gewalttätigkeiten aller Art. Respektlosigkeit gegenüber unserer Nahrung, gegenüber Tieren und Pflanzen, zeugt gleichzeitig von fehlender Liebe gegenüber dem Wunder des Lebens und damit auch gegenüber unseres eigenen Körpers.

Respekt zu haben ist nicht immer leicht und ist eine Form von Stärke, die nicht unbedingt angeboren ist, sondern erlernt werden muss. In jeder Region und Religion geschieht das auf unterschiedliche Weise. Gesunder Respekt sollte auf jeden Fall Gleichberechtigung beinhalten, dem Gegenüber Raum lassen und gewaltfrei sein.

Wie nun übe ich mich in Respekt?
Wie alles, so fängt auch Respekt bei uns selbst an. Ehren wir uns Selbst, pflegen wir unseren Körper, lieben wir uns selbst und wir können Gleiches auch anderen zuteil werden lassen.
Eine Übung für das Erlernen von Respekt wäre z.B. ein Gebet. Es muss nicht unbedingt zu Gott gebetet werden, aber Gott und Götter waren schon immer gut, um zu fokusieren. Sehen wir das Gebet lieber als Ritual, und Rituale tragen auch an dieser Stelle dazu bei, eben nicht zu Vergessen. Es sind Erinnerungsstützen, welche durch regelmäßiges Wiederholen erinnern. Regelmäßig ist z.B. Morgens und Abends oder auch vor dem Essen:

Dankesgebet am Morgen oder Abend,
z.B. an Mutter, Erde, dass sie uns mit allem Nötigen zum Leben versorgt, dass sie uns am Leben erhält, dass sie uns das Leben gab. Dank an den Vater, Himmel, dass er von Außen kam und uns die Ziele bringt, den Ehrgeiz.

Dankesgebet vor dem Essen.
Bedanke dich bei den Lebewesen, die ihr Leben dafür gaben, dich zu ernähren. Auch wir werden irgendwann dem Kreislauf angehören und unsere Materie wird andere Lebewesen nähren.

Im Allgemeinen: habe Respekt vor deinen Mitmenschen, sieh ihre Vergangenheit, sie ihre Zeit auf Erden, erfreue dich an ihrem Leben. Hilf ihnen! Respekt hat auch etwas mit Verantwortung zu tun und Toleranz. Üben wir uns darin!
(A.V.)

weiterführende Links:
http://www.abendblatt.de/vermischtes/journal/thema/article910740/Respekt-ist-das-soziale-Schmiermittel-der-Gesellschaft.html

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