Beitrag vom 23. Januar 2010Keine Kommentare
Rote Nasen

Viele Kinder haben Angst vor Spritzen. Bereits das Betreten der Praxis ruft vielen die Erinnerung an die letzte Impfung ins Gedächtnis zurück. Da es jedoch nur ein relativ kurzer Moment ist, und sie hinterher mit der Mama oder dem Papa wieder nach Hause dürfen, finden die Kinder rasch zu ihrer Fröhlichkeit zurück. Vielleicht weil sie ein buntes Pflaster oder eine kleine Süßigkeit bekommen haben.

Andere Kinder müssen sich einer schwierigen Operation oder Therapie unterziehen und verbringen daher einige Tage, Wochen oder gar Monate im Krankenhaus. Weit weg von Freunden und wenngleich sich alle Beteiligten die größte Mühe geben, dass es den Kindern an nichts fehlt, haben viele Kinder Furcht vor Schmerzen oder vor der Einsamkeit.

Senioren in einem Pflegeheim geraten häufig ins Abseits und leiden unter Einsamkeit. Verlieren oft ihre Identität. Und wenngleich viele Pflegeheime in den letzten Jahren besonders verstärkt bestrebt sind, die Senioren zu mobilisieren, gelingt dies nicht in allen Bereichen.

Menschen, die nach einer schweren Verletzung oder Krankheit in der Rehabilitation sind, benötigen viel Kraft. Energie um beispielsweise wieder laufen oder sprechen zu lernen.

Humor hilft! Dies ist keine Floskel, sondern bereits seit langem auch wissenschaftlich belegt. Lachen bewirkt Leichtigkeit. Diese Leichtigkeit kann Hoffnung und Kraft schenken. Aus diesem Grund engagiert sich der Verein „Rote Nasen – Clowns im Krankenhaus“ in vielen Krankenhäusern. Die Clowns schenken u.a. Kindern in Krankenhäusern, Senioren in Pflegeheimen und Personen in der Rehabilitation unbeschwerte Momente und animieren körperliche Prozesse, die das Gesundwerden unterstützen.

Weitere Informationen zum Verein gibt es unter:

www.rotenasen.de

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