Beitrag vom 13. Mai 20102 Kommentare
Es fehlen die Worte, es bleiben Fragen.

War das schon immer so? Waren die Nachrichten immer schon so finster und voll gestopft mit schlimmen Ereignissen? Jeden Tag aufs Neue, eine endzeitlicher als die Nächste… Da crashed unser Euro, dort blutet die Erde 800.000 Liter Öl pro Tag, ganze Tierarten sterben täglich, der Himmel voller Asche, die mediteranen Länder am finanziellen Abgrund, Korruption in der Politik, wo immer man auch hinschaut und das Volk entmündigt und verschuldet über Generationen. Niemand hat Schuld, aber einen Sündenbock finden wir immer, die eigene Nase viel zu weit weg, aber die Finger lang genug um sich die Taschen voll zu stopfen mit billig Sonderangeboten.

Bekommen wir denn nie genug? Ist der Mensch denn wirklich so ausgelegt, dass er immer wachsen muss, sich ausdehnen, sich alles und jeden und die Erde Untertan machen, bis sie aufbegehrt und uns abschüttelt, wie ein wild gewordenes Pferd? Blockierte Energie sucht sich seinen Weg und irgendwann bricht es heraus.

Warum sind wir so schlecht im Teilen, warum ist es so schwer, sein Ego herunter zu schrauben und eben mal nicht zu schauen, was der Gegenüber weniger gibt als man selbst und wo man selbst Vorteile ziehen kann? Wann lernt der Mensch endlich sich und seine Umgebung als Einheit zu betrachten und zu verstehen? Was ist so falsch an einem gesunden Gemeinschaftsgefühl, nicht als einzelne Völker, nicht als Mannschaften die einem Ball hinterher jagen, wonach jagen wir denn genau? Was ist eigentlich aus der guten Tat pro Tag geworden? Vor lauter Individualität und scheinbarer Selbstbestimmung vergessen wir da nicht das freiwillige Geben ohne Selbstzweck?

freiwillige Hausaufgabe:
Eine Gute Tat pro Tag.

Kommentare
Einen Kommentar schreiben
XHTML: Du kannst diese Hervorhebungen verwenden: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>