Beitrag vom 22. Februar 2009Keine Kommentare
Hätte mir ja früher einer sagen können, dass…

…es so einfach ist. Seit Jahren zermarter ich mir immer wieder über verschiedene Fragen mein Hirn. Eine von ihnen setzt sich mit dem Thema Gesellschaft auseinander und wie wir Menschen zusammen in einer Gemeinschaft leben können, in der die Maximen Gleichheit, Freiheit und Gerechtigkeit lauten. Aber da bin ich ja nicht allein als Einzelperson. Viele Menschen, Initiativen und Gruppierungen rätseln über die effektivsten Möglichkeiten. Mit einer weitestgehend als naiv bewerteten Grundeinstellung letztlich weltweit Frieden, Freiheit und Gleichheit erreichen zu wollen. Aber wie ich jetzt erfahren habe, sind alle Theorien vom bedingungslosen Grundeinkommen, einer Reichensteuer, unbedingten sozialen Gesellschaften zu kompliziert. Anstatt Veränderungen zu praktizieren reicht schon ein einfaches Vorgehen um das Wohl der Bundesrepublik zu sichern. Jedenfalls wenn man einem Satz Beachtung schenkt, welchen Hans-Olaf Henkel bereits im Februar 2008 in einer Fernsehsendung formulierte. Henkel, ehemaliger Präsident des Bundesverbandes der deutschen Industrie sagte in der Sendung Studio Friedman am 07.02.2008

Wir brauchen mehr reiche Leute!

Klar, wieso haben wir alle nicht früher daran gedacht. Schließlich zahlen die Reichen mit jeder Million, die sie  beispielsweise jedes Jahr mehr als Bonuszahlung erhalten ja auch Steuern. Und je mehr Geld die Reichen dem Staat bringen, desto mehr könnte dieser dann verteilen. Mit anderen Worten, wir brauchen nur weiter so machen und die bisherigen unhaltbaren Verhältnisse, die es definitiv in vielen Gesellschafts- und Lebensbereichen gibt, vielleicht noch weiter auf die Spitze treiben.

Nur einen Punkt müsste mir noch jemand erklären. Und zwar, worin jetzt wirklich die  Offenbarung stecken sollte, dass eine Million Euro bei einer Person besser sein soll als 10.000 Menschen die 100 Euro bekämen. Wieso ist es notwendig mehr Reiche zu haben als Millionen, die ein wenig mehr zum Leben hätten?

In der gleichen Sendung offenbarte Herr Henkel seine Sympathie für die FDP. Wer hätte das gedacht?

(C.M.)

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