Beitrag vom 12. März 2009Keine Kommentare
5 Fragen

Jeder von uns stellt Menschen immer mal wieder 5 Fragen. Die Antworten werden hier aufgeführt. Jeder kann mitmachen und die Fragen beantworten.

Fragen

1) Was ist für Dich Menschlichkeit?

2) Was macht Dich in der Welt von heute am meisten betroffen?

3) Tust Du etwas für das Allgemeinwohl der Gesellschaft?

4) Wenn Du sofort 3 Dinge ändern könntest (gleich was) – was wäre das?

5) Wenn Du Dein Leben betrachtest, wie könntest Du an einer Verbesserung teilhaben? (im Sinne von: Was bringt es Dir wenn alle Strom sparen – zum Beispiel)

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Elisa (Studentin)

1. Liebe, Empathie, Vertrauen, Wahrhaftigkeit, Rücksicht

2. Kriege, gegenseitige Schuldzuweisungen in Endlosschleifen (Israel und Palästina als aktuelles Beispiel), rücksichtsloser, egoistischer Umgang mit anderen Menschen, fehlendes Vertrauen und fehlende Liebe bei den Menschen, Oberflächlichkeit

3. Ich versuche durch meinen Umgang mit Menschen diese Liebe und Mitgefühl spüren zu lassen. Im Yogaunterricht möchte ich den Teilnehmern Angst und Sorgen nehmen und ihnen zeigen, wie sie glücklich werden können (in diesem Fall nach yogischer Philosophie).

4. Krieg, Angst, Quälereien

5. Ich bekomme einen rücksichtsvollen Umgang mit den Mitmenschen und der Natur

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Daniel (Student)

1. Die große Klappe haben und trotzdem mit anderem teilen. Meine 85-jährige Tante besuchen.

2. Soziale Unverhältnismäßigkeit, sinnlose Investitionen, Lobbyismus, Medienmanipulation, Konsumgesellschaft.

3. Ja.

4. Staatliche Überwachung einschränken, Businesskleidung abschaffen, den Kommerzfußball verbieten.

5 . Ich könnte ein angenehmeres, lebenswerteres Kiez um mich herum haben, wenn es nicht so beliebt wäre und eine ausufernde städtebauliche Entwicklung anders verlaufen würde. Ringcenter I + II + III, Bahnhof Ostkreuz, neuer Alex, O2-World, Media-Spree etc. machen meine tägliche Umgebung nicht lebenswerter und würden nicht gebaut/würden sich nicht rentieren, wenn alle ihr überzogenes Interesse dämpfen und nach mehr Alternativen suchen würden.

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Jen (Auszubildende)

1. Nachsicht, Toleranz, Hilfsbereitschaft

2. Bildungskrise in armen sowie Bildungsmangel in reicheren Ländern, Volksverdummung via TV, Geldverschwendung

3. Ich arbeite

4. Frieden in Nahost, Essen für Afrika, Faschismus auslöschen

5. k.A.

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Annelie (Studentin)

1. Wenn sich 2 Menschen helfen, ganz ohne Zwang, unabhängig ob man denjenigen kennt (wäre dann sowas wie Nächstenliebe)

2. Das es in einer Welt voller Überdruss und Völlerei Millionen hungernde Menschen gibt und wir das Essen vom Vortag (oder auch wenn es wenige Stunden alt ist oder nicht mehr hübsch aussieht etc.) tonnenweise wegwerfen.

3. Ich bin Vegetarier und die sind bekanntlich Klimaschützer. Außerdem fahre ich so gut wie überall mit dem Fahrad hin

4. einen autofreien Sonntag, eine Solaranlage auf unserem Dach, mehr Bildung im TV

5. Ich werde weiter Fahrrad fahren und kein Fleisch essen. Sollte ich mal Geld über haben, werde ich mir von der NABU eine Waschbär- Patenschaft verkaufen lassen.

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Nora (Angestellte)

1. Menschen so gegenüber zu treten, wie man selbst gern behandelt werden möchte.

2. Zum Beispiel von einer Ärztin zu hören, die ihren Beruf aufgibt, weil sie einem Kind erklären musste, dass seine Bauchschmerzen durch Krebs verursacht werden und ihm nicht mehr viel Zeit zum Leben verbleibt.

3. Ich spende regelmäßig für Ärzte Ohne Grenzen.

4. Ich würde für Weltfrieden sorgen (logisch), die Klimakatastrophe abwenden und mich darum kümmern, dass Familie und Freunden nur Gutes widerfährt.

5. Mein Essen im eigenen kleinen Gärtchen anbauen.

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Katharina (Studentin)

1) Menschlichkeit, Menschlich sein. Ich schaffe es irgendwie nur das Wort zu definieren, wenn ich es in den Gegensatz zu Worten setze, die “Menschlichkeit” ausschließen.
UNMENSCHLICH: eine Tat, Handlung, Geschehnis, dass gegen jegliche moralische Vorstellung des Menschen geht.
GÖTTLICH: Fehlerfrei, vollendet
Weiterhin finde ich, dass mit dem Wort Menschlichkeit eine gewisse Wärme- Beruhigung kommt.
Fazit: Menschlichkeit ist für mich ein Zustand, der den moralischen Vorstellung der Menschen entspricht, der nicht vollkommen ist und der den Menschen eine gewisse Sicherheit geben kann.

3) welcher Gesellschaft? Für die Weltbevölkerung an sich tue ich nicht besonders viel…. Für Europa verfechte ich gerne die Grundidee einer europäischen Gemeinschaft… in Deutschland … irgendwann werde ich Steuern zahlen. Ehrlich gesagt muss ich wohl zugeben, dass mein Leben wohl bis jetzt ziemlich egoistisch ausgerichtet ist…oh, mir fällt gerade ein, dass ich zu Ökostrom gewechselt habe! ist doch schon mal ein Anfang!

5) Aufpassen was ich wie und wo konsumiere, kalt duschen, weniger wegschmeißen…die Liste ist wahrscheinlich echt lang…es ist deprimierend zu merken wie gemütlich und faul man eigentlich ist…

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Tina

1. Das man Schwächen und Fehler eingestehen kann.

2. Erdbeben, Überschwemmung, Hunger und Krieg, der Tod Unschuldiger

3. Nein, zumindest spende ich nicht

4. Beendigung politscher Korruption und deren Schweinereien; die zumindest infrastrukturielle Versorgung aller Menschen mit McDonalds; Abschaffung der Castingshows

5. Spenden

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Simone (Sozialversicherungsfachangestellte)

1. Alles Handeln und Denken von Menschen im Sinne eines gemäßigten Miteinanders.

2. Krieg, Gewalt, Ungerechtigkeit, Intoleranz, Diskriminierung von Minderheiten.

3. Gewerkschaftsarbeit und Personalratsarbeit (Einsetzen für Mitarbeiter und Vertreten ihrer Interessen in arbeitsrechtlichen Angelegenheiten, wie Kündigung, Entgeltverhandlungen, etc.)

4. Abschaltung aller Kriege, Umverteilung aller materiellen und natürlichen Ressourcen, Aufhebung des Helms Burton Gesetzes (Wirtschaftsblockade gegen Cuba)

5. Schwer zu beantworten; was bringt es mir, wen alle Kriege aufhören? Was bringt es mir, wenn der Teepflücker im Himalaya oder die Rosenpflückerin in der Türkei mehr Geld für ihre Arbeit bekommen? Was bringt es mir, wenn Cuba freien Handel mit der Welt führen dürfte? Mir persönlich bringt es nichts. Ich könnte mich lediglich einbringen und kritische Zustände anprangern, thematisieren und Minderheiten eine Stimme geben, was ich auch mache, um dann wiederum für mich sagen zu können, ich habe alles getan, was in meiner Macht stand. Und wenn dies mehrere Menschen machen würden, besteht die Chance, dass sich etwas ändert. Solange aber jeder sagt, “es bringt mir nichts”, wenn …., wird sich auch nichts ändern, da jeder nur seinen eigenen Benefit sieht.

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Und Ihr?

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