Beitrag vom 30. März 20092 Kommentare
Schmelzwert der II.°

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1. Waffengang

Ein Gruß.

M.J.H.N.

Ausfall:

Finanzkrise!

Kommen wir gleich zur ersten Sache.

Das Finanzsystem wurde in unverständ-

licher Weise über seine Möglichkeit hin

ausgereizt. Dabei war schon seit längerem

vor dem so entstehenden Hohlraum gewarnt

worden.

Hampelmann

Passata di Sotto:

Ein schwacher Einstieg, den ihr wähltet!

Ein Thema von Tagesaktualität und derweil

trocken ausgelutscht, ein hohler Knochen, ich geb‘

euch recht.

Doch woher will man denn auch den richtigen Zeitpunkt

wählen, steht man doch am Glücksrad vorn?

Der eine geht der nächste kommt und das so lang die

Bank geöffnet hat.

Verlaufen alles nach der Regel des Spiels.

M.J.H.N.

Riposte:

Ein Spiel also! Nichts weiter.

Doch es ging ja auf Kosten anderer, die nun da stehen

und ihr Erspartes verloren haben. Soll denn der Rentner und

Kleinanleger für die Börsenspekulationen, in die sie keine

Einblicke hatten, zahlen?

Hampelmann

A tempo:

Ja, ein Spiel war es.

Und ging es denn auf die Kosten Unwissender?

Lässt man die offensichtlich betrogenen Rentner außen vor,

dann sieht man sich doch einer Anlegergruppe gegenüber,

die anlegten, da sie sich die leichten Gewinne sichern wollten.

Die hohen Renditen waren das Zugpferd, dass mit seinem Wagen

Spekulant und Kleinanleger zog. Erstere konnten um die Hintergründe

wissen, letztere fragten in ihrer unkritischen Art gar nicht und wollten

einfach so, ganz groß ohne Leistung, beschenkt werden.

Es hätte ja jeder wissen können, dass er sein Geld einem Spieler anvertraut.

M.J.H.N.

Filo:

Hier wird dem kleinen Mann, der seiner Bank vertrauensvoll

sein Geld hinterlegt, unterstellt, er hätte von den Umständen wissen

können und vorgeworfen, er hätte doch besser mit Misstrauen sein

Geld anlegen sollen. Da spricht ein grundlegendes Missverständnis

und trägt einen Widerspruch ins sich: Der Kleinanleger trug sein

Geld ja auf die Bank, weil er vertrauen hatte. Wenn er sein Geld

mit kritischer Art hätte anlegen sollen, hätten einige nicht die Sparkasse,

sondern sicherlich den bewährten Strumpf gewählt.

Das kann aber gerade nicht im Sinn des Systems sein.

Hampelmann

Battuta:

Mitte der ’90er Jahre Japan-, dann Asien- und schließlich zum Ende die Russlandkrise.

2000 Dotcom – Blase platzt!

Jeder hätte die Instabilität von derartigen Spekulationsvakua kennen können,

kennen müssen.

Angriff:

Schon alleine der Verantwortungsvolle Umgang mit Geld verlangt nach dem

Nachhaken, wie es denn möglich sein soll, solche Rendite zu erzeugen.

Wenn man sich jedoch nicht um die Hintergründe, sondern nur die toten Zahlen

kümmert, hat das wenig mit Bewusstsein und Verantwortung zu tun, so dass jeder

Ärger und jeder Verlust der sich selbst verdiente ist.

M.J.H.N.

Touché!

Hampelmann

Pas de touché, Schwächling!

Wir müssen den Offiziellen fragen.

Der Offizielle pellt sich übernächtigt und zwingt sich eine

Entscheidung herbei. Nein es war kein Treffer! M.J.H.N.

wurde lediglich der neue Anorak mit Gassenkot beschlissen…

Gezwungenermaßen muss er sich zur Umkleide zurück ziehen

um den Fortkampf in besserer Mode wieder auf zu nehmen.

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