Beitrag vom 21. November 2008Keine Kommentare
60 Jahre Menschenrechte

Vor 60 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. In ihr sind die Rechte eines jeden Menschen festgelegt: im Wesentlichen beschreibbar durch das Recht auf Freiheit, Gleichheit und Rechtsstaatlichkeit.
Seitdem gab es zwar Fortschritte im Schutz der Menschenrechte, aber noch immer gibt es für Menschenrechtsorganisationen viel zu tun:
Im Jahr 2007 wurden 1.252 Personen in 24 Ländern von ihren Regierungen hingerichtet, in mehr als 81 Ländern dokumentierte Amnesty Fälle von Folter und anderer grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung.
In US-Stützpunkten in Bagram, Afghanistan und in Guantanamo Bay wurden zahlreiche Personen ohne Urteil oder legalen Prozess gefangen gehalten.

Weil das nur einige wenige Beispiele sind, ruft Ammesty International dazu auf, sich am 10. Dezember in Berlin an der großen Amnesty-Aktion zu beteiligen, um die Menschenrechte wenigstens an diesem Tag ins kollektive Bewusstsein zu rücken.
http://www.amnesty.de/die-allgemeine-erklaerung-der-menschenrechte-wird-60

Und wie wäre es, zu diesem Zweck mal politisch korrekte e-cards zu versenden?
http://www.amnesty.de/ecards/aktions-e-card-60-jahre-menschenrechte

Aber auch vor und nach dem 10. Dezember kann man sich für die Schutz der Menschenrechte weltweit einsetzen. Und dafür muss man sich noch nicht einmal von seinem Schreibtisch entfernen – es reicht das Schreiben von Briefen und Emails.
„Diese Aktionen sind für unser Leben unerlässlich, denn sie zeigen den Tätern, dass die Welt sie beobachtet.“ sagte Jenni Williams am 16. November, als ihrer Organisation WOZA (Women of Zimbabwe, Arise!) der Amnesty-Menschenrechtspreis verliehen wurde.
Die Organisation setzt sich für die friedliche Verwirklichung von Menschenrechten in Zimbabwe ein. Die Aktivisten werden durch die Regierung von Präsident Mugabe massiv verfolgt und sind oft Opfer von willkürlichen Verhaftungen. Misshandlungen und Folter während der Haft unter sowieso schon unmenschlichen Bedingungen sind keine Seltenheit.
Um diesen Menschen und anderen in vergleichbaren Situationen zu helfen, kann man sich unter http://www.amnesty.de/menschen-gefahr informieren und beteiligen – und so Menschen vor Folter und dem „Verschwindenlassen“ retten.
Es zählt jede Minute und jede Stimme.

(L.B.)

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