Beitrag vom 12. Juli 20092 Kommentare
Das eigene Quantum Macht II

Die Frage nach dem Sinn des Lebens, speziell der Rolle des Einzelnen in diesem Leben, dieser Gemeinschaft, auf diesem Planeten wird gestell. Ich möchte nicht aufgeben, nicht zusehen, wie unsere Welt verkommt und wir uns selbst krank machen.

Aber was kann ich dagegen tun? Ich allein kann nichts tun. Diese Aussage allein ist meiner Meinung nach einerseits eine Ausrede, aus welchen Gründen auch immer sie benutzt wird. Andererseits wird sie mir und jedem der sie nutzt nicht gerecht, denn sie stellt unsere persönliche Macht und Einfluss auf unser Leben und unsere Umwelt in den Schatten, wirkt entgegen unseres Selbstbewusstseins, macht uns kleiner als wir sind. Es ist diese Art von Faulheit, wie ich sie nennen möchte, Bequemlichkeit, auch Angst vor der Stellungnahme und dem Aufwand, dem Engagement. Dieses Stillsein und Warten, das Abschieben der Verantwortung hat einen fauligen Beigeschmack und verbreitet negative Energie, die unseren Körper und Geist in Disharmonie schwingen lässt.

Jeder von uns kann etwas tun, es ist seine Verantwortung vor seinen Mitmenschen. Deine Freude ist meine Freude und dein Leid ist mein Leid. Ob wir das wollen oder nicht, wir sind alle Eins. Wie ein großer Schwarm und jeder Fisch bestimmt die Richtung mit. Hält sie oder kann durch sein Vorbild auf seinen Nachbarn wirken.

Wir können etwas tun, aber was?! Meiner Meinung nach besteht unsere größte Wirkungskraft vor allem im Konsum und der Kommunikation von Wissen. Mit unserem Konsum beeinflussen wir den Markt. Die Welt ist kapitalistisch. Das an sich ist nicht schlecht, doch was haben wir daraus gemacht? Ausbeutung, Mehrwert, Wachstum. Wir leben im Massenkonsumzeitalter und genau dieser unkontrollierte, übertriebene Massenkonsum ist es, welcher uns schädigt. In unserer Welt wird soviel nutzlos produziert, viel zuviel nutzlos gekauft und nicht genutzt, d.h. umsonst produziert, schließlich weggeschmissen. An anderer Stelle herrscht Mangel. In der westlichen Welt brauchen wir nicht diese Massen an Nahrungsmitteln, brauchen weniger Energie und Strom, lasst uns doch bescheidener leben! Wir müssen bescheidener leben, wenn wir überleben wollen.

Bescheidener leben fängt beim Einzelnen an. Jeder Einzelne wirkt auf den Markt,  bestimmt die Richtung mit seiner Stimme, seinem Geld. Und unser Luxus ist nur bedingt Luxus, wenn es uns mental nicht gut geht. Unterbewusst wissen wir doch auf wessen Kosten wir leben. Macht uns das glücklich, den Schmerz Millionen von Menschen zu fühlen, um den Hunger und die Armut unserer Mitmenschen zu wissen? Ich kann nicht ruhig schlafen bei dem Gedanken und Verdrängung ist ein Stress der unter der Oberfläche brodelt und wächst, dieses Geschwür, welches ich mal nicht Krebs nennen möchte, breitet sich aus.

Wir Menschen veralbern uns selbst, und ich habe keine Lust mehr auf Fremdbestimmung. Ich weiß um meine Taten und mein Wirken. Ich bin kein kleines Kind. Ich wurde zwar dressiert wie ein Hund, und mit kulturellen und gesellschaftlichen Regeln gefüttert, aber mein Gott gab mir auch ein Bewusstsein und die Fähigkeit zu reflektieren, sowie mit Liebe zu handeln, Zusammen mit der Gabe der Kommunikation gelingt uns die Verbreitung des Wissens. Wissen ist Macht und sollte nicht Einzelnen zustehen. Wissen ist ein Allgemeingut und hilft bei der Entwicklung, der Evolution des Menschen. Wir sind eine Gemeinschaft, erinnern wir uns! Zusammen und nur Zusammen können wir existieren.

(A.V.)

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