Beitrag vom 4. Dezember 2008Keine Kommentare
Herzlichen Glückwunsch

Sagen wir es doch mal so: Unsere Welt, unsere Um-Welt, unser Leben, wird physisch gesehen so nicht mehr lange existent sein.
Größtes Zutun daran hat der Mensch, kann man doch so sagen?
Das Witzige ist zu sehen, wie der Mensch dem gegenüber reagiert. Auf der einen Seite, und das ist der Großteil unserer Spezies, blind, gleichgültig, kurzsichtig und egoistisch, als ginge es gar nicht um das eigene Leben? Man „ich kann ja eh nichts ändern“ und „davon wusste ich gar nichts“. Dieser Gruppe haben wir es zuverdanken, dass wir zielbewusst und träge wie ein manövrierunfähiger Tanker auf den Eisberg zusteuern. Danke.
Die zweite Gruppe zappelt wie ein Fisch im Netz und glaubt tatsächlich, die träge Gruppe zu überzeugen auch mit zu zappeln, vielleicht kann man das Ruder ja durch Gewichtsverlagerung herum reißen? Ziemlich lustig wie er da so zappelt, eigentlich aussichtslos, oder? denn die träge Masse ist so schwer…

Die dritte Gruppe, und das sind wir so ziemlich alle, können anscheinend aus unserer menschlichen Haut nicht raus. Wir haben uns schon immer gegenseitig bekämpft, so ist das Leben auf der Erde. Wir haben uns gegenseitig zerstört, so ist das Leben auf der Erde. Wir haben unsere Erde uns zu Nutze gemacht, so ist das Leben auf der Erde. Aber: wir haben etwas Besonderes, ein einzigartiges Streben, das kommt so nirgends auf unserer Erde vor… Es ist das Nie-Genug-Haben, das Mehr-Wollen. Es ist vielleicht dieser Punkt der uns zu Göttern macht, zu etwas Besserem gegenüber Tieren und Pflanzen, es ist vielleicht dieser Punkt, warum wir uns so überlegen fühlen dürfen. Wir verstehen es, keine Angst mehr vor der Natur und unserer Erde haben zu müssen. Wir kreieren einfach unsere eigene Erde, so wie wir sie haben wollen. Ja, und somit hat sich der Mensch entscheiden ein neues Klima zu schaffen und damit einher geht die Entscheidung seinen aktuellen Lebensraum zu zerstören. Seien wir doch mal ehrlich, der Klimawandel ist nicht mehr aufzuhalten.

Und weil dem so ist, bleibt nur die Frage wie und wovon wollen wir in Zukunft leben?

Seit Anbeginn der Menscheitsgeschichte haben wir uns angepasst, entwickelt und unser neues Wissen benutzt um den gleichen Weg zu gehen. Dabei gibt es in der Natur, auf unserem Planeten nur ein Gesetz:die Entscheidung für das Leben oder den Tod. Das mag sehr schwarz weiß gemalt sein, aber dazwischen gibt es nichts. Es ist die Essenz, das ist das Gesetz der Wildnis.

Mit diesem Gedanken im Kopf schauen wir uns doch mal unsere Welt an, schauen wir uns doch mal unser Verhalten im Alltag an? Wir töten alles was uns nichts zu nützen scheint, dabei gehen wir oft so subtil vor, dass wir es nicht einmal merken, oder merken wollen. Wir töten uns selbst systematisch ab und noch dazu unseren Lebensraum, den Einzigen den wir haben. Das Alles sind keine neuen Informationen. Das ist auch kein Einzelfall in der Menschheitsgeschichte. Viele große Zivilisationen sind auf diese Weise untergegangen, sie haben sich ihren eigenen Lebensraum zerstört. Nur eines vergessen wir dabei: Der Erde ist das egal, der Zeit ist das egal, dem Leben ist das egal, Leben gibt es überall. Aber ob es den Menschen in Zukunft geben wird, hängt einzig von ihm selbst ab. Als Gott hat er die Macht sich zu zerstören und auch sich am Leben zu  erhalten.

Es ist eigentlich so einfach, theoretisch:

liebevolle Eigenverantwortung,
Verantwortung gegenüber seiner Umwelt,
das Leben bejahen.
Wir sind alle Eins.
Dein Gegenüber ist ein Spiegel, er ist du.
Fühle mit ihm, fühle Schmerz und Freude. Und dabei ist dein Gegenüber nicht nur menschlich, er ist Alles, Tier, Pflanze, unsere Erde.
Wir sind eins.
Ist dein Gegenüber krank, bist du krank, stirbt er, stirbst du.

Wacht auf! Übernehmt Verantwortung für euer Handeln!

(A.V.)

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