Beitrag vom 10. September 20092 Kommentare
Die Geschichte der sauberen Energie

Am vergangenen Samstag demonstrierten mehr als 50.000 Menschen in Berlin gegen eine Renaissance der Atomenergie.
Nachdem der Ausstieg bereits beschlossen war, schließen vor allem Politiker der CDU und FDP eine Laufzeitverlängerung für deutsche Atomkraftwerke nicht länger aus.
Im Zuge dieser Entwicklung erlangt das alte Streitthema Atomenergie neue Brisanz – und wird in diesen Wochen von diversen Zeitungen wiederholt aufgegriffen. Und weil ich es nicht besser sagen könnte, hier eine kleine Zusammenstellung der schönsten Artikel.

Zunächst die Asse II – eine politisch forcierte Festlegung des Standortes, jahrelanges Verschleiern über die tatsächliche Menge von verschüttetem radioaktiven Abfall, katastrophale Zustände in einem einsturzgefährdeten Salzstock – entgegen der ursprünglichen Beteuerungen, das Eindrigen von Wasser sei extrem unwahrscheinlich, sickern täglich etwa 12000 Liter ins Gestein.

http://www.sueddeutsche.de/politik/889/482352/text/

Auch die Eignung des Standortes Gorleben für ein potentielles Endlager verlief anscheinend unter massiver Einflussnahme der Politik – die Rede ist u.a. von geschönten Gutachten.

http://www.sueddeutsche.de/politik/518/486929/text/

Schließlich resultieren diese Erkenntnisse, die für die meisten nicht total überraschend kommen, in der Schlagzeile vom Albtraum der Atompolitik:

http://www.zeit.de/2009/37/Energie?page=2

Noch mehr detaillierte Informationen liefert das Dossier der dieswöchigen Ausgabe der ZEIT und für alle, die nicht gern so viel lesen – in 10 Minuten Panorama stecken auch die wichtigsten Informationen.

http://www.ardmediathek.de:  “ Atomenergie: Die Lüge vom sicheren Endlager“ aus Panorama 27.08.2009

So viel also zur sauberen Energie und zum sicheren Endlager…

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