Beitrag vom 5. Dezember 2008Keine Kommentare
Stricken für ein Kinderleben

„Die Kinder sind unsere Zukunft. Und zwar jedes Einzelne. Weltweit.“

Wie wahr.

Und doch kann im Leben eines Kindes viel schief gehen. Und manchmal ist das Leben auch einfach nur viel zu kurz.

Etwa 2 Millionen Kinder überleben jedes Jahr nicht einmal die ersten 24 Stunden ihres Lebens. Grund sind Geburtskomplikationen, Infektionen, Unterernährung von Mutter und Kind…

Ein Milleniums-Entwicklungsziel sieht die Halbierung der Kindersterblichkeit um zwei Drittel bis 2015 vor – im größeren Rahmen geht es natürlich um funktionierende Gesundheitssysteme, stabile politische Ordnung, Ausbildung von Geburtshelfern, Bekämpfung des weltweiten Hungers und und und.

In den meisten betroffenen Ländern scheint das Ziel jedoch unerreichbar.

Und was macht man jetzt als kleiner Normalbürger?

Zum Beispiel im Rahmen der Aktion „Eine Mütze voll Leben“ die Tradition der Handarbeit wieder aufleben lassen.

Weil Neugeborene schnell an Unterkühlung leiden und die meiste Wärme über den Kopf verloren geht, können Mützen eine sinnvolle einfache Maßnahme sein. Also, Babymütze stricken, einen Brief an die Bundeskanzlerin schreiben und beides zusammen an „Save the Children“ schicken. Mit dem Brief fordert man die Bundesregierung auf, sich stärker für das Recht der Kinder auf Leben und Gesundheit einzusetzen.

Die Mützen werden in Hilfsprojekte geschickt, die Briefe im Frühsommer 2009 der Bundeskanzlerin übergeben. Damit die einzelnen Mützen nicht nur helfen, ein Kind zu retten, sondern die Welt ein bisschen kinderfreundlicher zu machen.

Nähere Infos, Adressen, ein Briefvordruck und Strickmuster unter http://www.savethechildren.de/germany/muetze/index.html

(L.B.)

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