Beitrag vom 29. Januar 2009Keine Kommentare
Der tägliche Rundgang durchs Netz

Ich schalte meinen Rechner an, Desktop, Blink, verbunden. Firefox öffnet sich und los geht, mein täglicher Streifzug durchs Online-Dickicht. E-Mail-Account gecheckt, Communities besucht, News ausgetauscht, Lieblingsseiten  besucht, spontanes Surfen, schnell hier und da was eingekauft, konsumiert, und mit meinen Freunden komuniziert.

Und  im Hintergrund? Wird geladen und gespeichert, gesendet und empfangen, Daten hin und her geschickt, ausgetauscht, warte, mal, das sind alles Daten über mich, die hier festgehalten werden,  gespeichert, auf Serverfarmen irgendwo. Vorrätig für eine Profilbildung meiner Person. Abrufbar für kommerzielle oder sonstige Interessen. Was passiert denn mit unseren Spuren?  Interessant, dass sobald ich eine Email über Busse und Mieten geschrieben habe, auf meinem Googleaccount oben die Werbung für Busvermietungen auftaucht. Zufall? Wohl eher nicht. Und gerade online kann man sich so schön unbeobachtet fühlen, private Messages schreiben, Freunde finden, sich treiben lassen und surfen. Und mit meinem paranoiden Hirn fragte ich mich plötzlich, ob es nicht  möglich ist, meine Wege im Netz, zu einem psychologischen Gutachten meinerseits zusammenzufassen? Die Daten liegen auf jeden Fall vor, im Netz. Klar kommt nicht jeder ran, aber wer will, wird schon einen Weg finden. Abgesehen davon, dass wir sowieso fast alles über unsere Person freiwillig ins Netz stellen. Geburtstatum, Familienstatus, Lieblingsfilm, -Buch, -Zitat,EInkommen, Auto, Freundesprofile, Kreise in denen wir uns bewegen, Themen, Menschen, für die wir uns interessieren. Träume, die wir haben…

Und während ich dann so über die Straße ging, fühlte ich mich plötzlich beobachtet. In der realen Welt. Satelliten schweben über mir, können mich sehen, und die ständig erweiterte Vernetzung von allem und allem mit jedem, wo laufen diese Fäden zusammen? Welche Maschinen könnten hier die Terminator 3 Weltherrschaft an sich reißen? Und wer mag der Herrscher dieser Maschienen sein?

Das  dem so ist, habe ich jetzt einfach mal als gegeben hingenommen. Gedacht, ausgesprochen, geschehen. Als Konsequenz ergibt sich daraus, noch reflektierter zu handeln. Auch online.

..

(Auszug:::A.V.)

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